Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“, aus dem Jahr 2012

Es ging um die Darstellung eines möglichen Verlaufs einer Pandemie, ausgelöst durch einen Virus, der sich -rein hypothetisch- aus Südostasien nach Europa und Nordamerika ausbreitet.

Seite 57, letzter Absatz:
"Das vorliegende Szenario beschreibt ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert. Dem Szenario ist der zwar hypothetische Erreger „Modi-SARS“ zu Grunde gelegt, dessen Eigenschaften im Informationsblatt (siehe Anhang) beschrieben sind und der sehr eng an das SARS-Virus angelehnt ist.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften, die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können. (z. B. SARS-Coronavirus [CoV], H5N1-Influenzavirus, Chikungunya-Virus, HIV).

Ein aktuelles Beispiel für einen neu auftretenden Erreger ist ein Coronavirus („novel Coronavirus“), welches nicht eng mit SARS-CoV verwandt ist. Dieses Virus wurde seit Sommer 2012 bei sechs Patienten nachgewiesen, von denen zwei verstorben sind."

Der Bericht und seine Informationen, wie z.B. Seite 64, zweiter Satz nach der Tabelle:
"Für den gesamten zugrunde gelegten Zeitraum von drei Jahren ist mit mindestens 7,5 Millionen Toten als direkte Folge der Infektion zu rechnen.",
waren damals wohl doch nicht so bedrohlich wie das, was man zur Zeit in den Medien hört, sonst hätten die Medien den Bericht 2013 wohl mit derselben Wichtigkeit verbreitet, damit wir Bürger(innen) informiert und vorbereitet gewesen wären. Und dann hätten wir alle - und der jetzige Präsident des Robert Koch-Instituts ebenfalls - es uns zumindest vorstellen und ggf. besser reagieren können.

Die Bundesregierung sah ihre Verpflichtung des -aktiven- Bevölkerungsschutzes mit der Veröffentlichung 2013 wohl als erledigt an.

Fußnoten werden leider viel zu wenig beachtet, wie z.B. Fußnote 7, Seite 65:
"Bisher gibt es keine Richtlinien, wie mit einem Massenanfall von Infizierten bei einer Pandemie umgegangen werden kann. Diese Problematik erfordert komplexe medizinische, aber auch ethische Überlegungen und sollte möglichst nicht erst in einer besonderen Krisensituation betrachtet werden. "

Impfstoff? Seite 73, vorletzte Tabellenzeile: "Ein Impfstoff existiert zunächst nicht und wird erst nach etwa drei Jahren verfügbar sein."

Den kompletten -sachlichen- Bericht finden interessierte Bürger(innen) hier - ab Seite 55.